Pensionskasse

Gibt es eine betriebliche Zusatzrente?
Die Pensionskasse.

Schließt der Arbeitgeber (als Versicherungsnehmer und Beitragszahler) für seinen Arbeitnehmer (Begünstigter) eine Pensionskassenversorgung ab, spricht man von einer Pensionskasse. Die Finanzierung der Beiträge kann sowohl durch den Arbeitgeber wie auch durch den

Arbeitnehmer per Entgeltumwandlung erfolgen. Diese Form der betrieblichen Altersvorsorge ist besonders beliebt, da sie für beide Seiten Vorteile bietet und nur wenig Verwaltungsaufwand erfordert. 

Lebenslange Rente mit Sicherheit.

Pensionskassen werden als klassische oder fondsgebundene Rentenversicherungen angeboten. Unabhängig davon, ob man sich für eine klassische Rentenversicherung 
mit Garantiezins oder für eine fondsgebundene Lösung entscheidet: Durch Überschüsse oder durch die Wertentwicklung hervorragender Investmentfonds erhöhen sich die garantierten Rentenleistungen. 

Die Altersrente aus einer Pensionskasse wird garantiert bis zum Lebensende des Versicherten gezahlt. 
Pensionskassen unterliegen außerdem der staatlichen Versicherungsaufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und der Anlageregulierung nach dem Versicherungsaufsichtsgesetz. 

Vorteile der Pensionskasse, die sich auszahlen.
Wer seinen erarbeiteten Lebensstandard auch im Ruhestand halten möchte, braucht intelligente Lösungen. Zum Beispiel: Steuern und Sozialversicherungsbeiträge für die persönliche Altersvorsorge nutzen. Wie viel einem später zur Verfügung steht, hängt auch davon ab, ob man heute alle Möglichkeiten ausschöpft. Staatliche Förderungen, die man mit einer Pensionskasse nutzen kann, sind:

  1. Steuerfreistellung der Beiträge gemäß § 3 Nr. 63 EStG: Beiträge, gleichgültig ob diese vom Arbeitnehmer durch Entgeltumwandlung oder vom Arbeitgeber geleistet werden, sind für den Arbeitnehmer bis zu einer Höhe von 4 % der Beitragsbemessungsgrenze (West) grundsätzlich steuerfrei. Im Jahr 2014 entspricht dies einem Betrag in Höhe von 2.856,-- EUR.
  2. Sozialabgabenfreistellung der Beiträge bis zu 4 % der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung.
  3. Erhöhung des steuerfreien Höchstbetrages: Der steuerfreie Höchstbeitrag kann sich um weitere 1.800,-- EUR erhöhen, wenn beim Versicherten noch keine bAV nach § 40b EStG besteht. Dieser Zusatzbetrag ist nur sozialversicherungspflichtig.

Was Sie außerdem interessieren dürfte.

  • Die Rentenleistung wird lebenslang garantiert.
  • Bei Rentenbeginn ist eine 100%ige Kapitalzahlung möglich.
  • Bei Entgeltumwandlung sind erworbene Ansprüche sofort unverfallbar und bleiben auch beim Wechsel des Arbeitgebers erhalten.
  • Nach Beendigung eines Arbeitsverhältnisses kann der Vertrag auch mit eigenen Beiträgen privat fortgesetzt werden.
  • Absicherung von Hinterbliebenen und gegen Berufsunfähigkeit möglich. 
  • Die Ansprüche des Arbeitnehmers sind bei einer Insolvenz des Arbeitgebers geschützt, da der externe Versorgungsträger die Leistungsverpflichtungen und Garantien übernimmt und der staatlichen Versicherungsaufsicht unterliegt.
  • bAV-Anwartschaften sind „Hartz-IV-sicher“.

Ihr direkter Ansprechpartner

Peter Preinfalck
Spezialist für Altersvorsorge

Telefon (04192) 88 06-30 
p-preinfalck@ehlers-partner.de

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